NDM Freiwasser 2017

Sommerferien sind nicht für alle Schwimmer ein Grund, um eine Trainingspause einzulegen. 16 Schwimmer aus 6 BSH Vereinen nahmen am Sonntag 16.07.2017 an den 6. Offenen Norddeutschen Freiwassermeisterschaften in Mölln teil und stellten sich dort der Herausforderung, die das sehr nasse Wetter und doch recht kalte Wasser an sie stellte.

Insgesamt hatten 51 Vereine aus den  Norddeutschen Landesverbänden hatten 251 Einzel- und 31 Staffelmeldungen abgegeben. Am Sonntagmorgen begann der Wettkampf mit der 5 km Strecke. Insgesamt vier Mal war der abgesteckte Kurs zu absolvieren. Rolf Thiry vom VfV Hildesheim konnte sich hier in der AK 60 in 1:40:24,28 die Goldmedaille sichern. Am Nachmittag starteten dann die 2,5 km der Herren und pünktlich zum Start setzte dann noch leichter Sprühregen mit teilweise kräftigem Wind ein, der die Schwimmer die immerhin nur 19,7 Grad im See noch ein wenig kälter empfinden ließ.

Bei den jüngeren männlichen Startern über diese Strecke gab es am Ende einen kompletten Medaillensatz. Thore Böger (2001) vom 1. Nienburger SC sicherte sich Gold in 36:34,84, Silber erschwamm sich Felix George (2002) vom Grafen Schwimmteam in 36:55,11 und knapp dahinter gab es dann Bronze für Daniel Reder (2001) von Aqua Sports Delligsen in 36:59,65. Catharina Beike (2001) vom VfV Hildesheim schwamm am Vormittag über 5 km auf Platz 5 und ließ es sich nicht nehmen nur wenige Stunden später erneut ins Wasser zu springen und belohnte ihren Einsatz mit eine Bronzemedaille in 37:32,23. Dreimal Silber gab es dann noch für die Mastersschwimmer Wolfgang Bächle (AK 55) von der WSG Wunstorf in 41:01,65, Rolf Thiry, der ebenfalls das zweite Mal im Wasser war und die halbe Distanz in 51:29,34 zurücklegte und Susanne Bosserhoff (AK 50) ebenfalls VfV Hildesheim, die sich in 44:38,85 die Silbermedaille abholen konnte.

Die BSH Teilnehmer waren sich am Ende der Veranstaltung einig, dass es sich gelohnt hatte nach Mölln zu fahren, denn die Möllner Sportvereinigung hatte einen schönen Wettkampf organisiert. Schade war für die niedersächsischen Teilnehmer einfach nur der ungünstige Zeitpunkt mitten in den Sommerferien.